Der Traum für Ihren gefiederten Freund: die Vogelvoliere

Der Traum  für Ihren gefiederten Freund: die Vogelvoliere

Vogelvoliere

Das Paradies für jeden „Hausvogel“ und jeden Vogelbesitzer ist die Vogelvoliere. Der riesige Käfig im Freien oder Zuhause bietet den Tieren viel Platz zum flattern und ruhen. Finden Sie hier heraus warum diese Tiere viel Platz brauchen, wie sie sich verhalten und was Sie über Volieren wissen müssen. Zwitschernde Gesellschaft: Infos zum Tier Um sich […]

Das Paradies für jeden „Hausvogel“ und jeden Vogelbesitzer ist die Vogelvoliere. Der riesige Käfig im Freien oder Zuhause bietet den Tieren viel Platz zum flattern und ruhen. Finden Sie hier heraus warum diese Tiere viel Platz brauchen, wie sie sich verhalten und was Sie über Volieren wissen müssen.

Zwitschernde Gesellschaft: Infos zum Tier

Um sich nicht einsam zu fühlen braucht jeder Vogel einen Gleichgesinnten: Vögel leben in Schwärmen und Paaren und wollen auch zu Hause nicht einsam sein. Wenn Sie denken, dass ein Vogel alleine zahmer gehalten werden kann, dann irren Sie sich. Er ist traurig und depressiv und vermutlich nur deshalb ruhig, weil er sich selbst bereits aufgegeben hat. Es kann sich aber auch andersherum auswirken: der Vogel ununterbrochen an zu zwitschern. Es ist nicht nur lästig, sondern auch ein Zeichen der Vereinsamung. Federrupfen und Krankheiten sind ebenfalls schlimme Folgen, wenn Ihr Vogel ein einsames Leben führen muss.

Seien Sie sich im Klaren, dass Vögel (nicht so wie es oft gezeigt wird) nicht den ganzen Tag im Käfig ruhig sitzen. Dies ist ein Bild, dass eine psychische Folge aus keiner tiergerechten Haltung entstanden ist. Ein Vogel hat nicht umsonst Flügel – er soll sie auch nutzen dürfen.

Haben Sie ein paar glückliche Vögel Zuhause, verhalten Sie sich auch mehr Ihrer Natur entsprechend: Vögel sind Frühaufsteher und wecken gerne einmal mit Zwitschern wenn die Sonne aufgeht.

Voliere im Haus

Der Standort sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • ruhiger Platz: kein Fernseher/Stereoanlage direkt daneben
  • keine grellen/blinkenden Lichter: Vögel sind irritiert und geblendet
  • giftige Pflanzen aus dem “Vogelzimmer” entfernen
  • Käfig mit einer Seite an Wand stellen (gibt Sicherheit)
  • keine Zugluft
  • kein Rauch im Zimmer: Vögel sind strenge Nichtraucher!
  • bei Freiflug Fenster und gegebenenfalls Türen verschlossen halten
  • Kabel und empfindliche Materialien im Zimmer sichern und abdecken

Ein Eigenbau macht es möglich das Gehege Ihrer Wohnsituation anzupassen: Hartholz, dicker Draht, sowie eine beschichtete Holzplatte (einfacheres Reinigen) für den Boden ergeben mit etwas handwerklichem Geschick eine Vogelvoliere. Lassen Sie sich hier von Bauanleitungen im Internet inspirieren, denn die Vielfalt ist breitfächrig. Dachschrägen müssen kein Problem für ein solches Gehege sein, denn schließlich können Sie dieses auf einer Seite anschrägen. Passen Sie die Voliere nach Ihrer Wohnung, dem Bedürfnis des Tieres und Ihrem Budget an.

Falls Ihnen der Aufwand zu groß ist oder das handwerkliche Können fehlt, kaufen Sie sich doch einfach eine fertige Voliere im Handel.

Voliere im Außenbereich

Im Außenbereich ist folgendes zu beachten: je nach Größe muss eine Baugenehmigung vorliegen, Nachbarn hören ebenso den Lärm der Tiere und die Voliere muss winterfest gebaut werden, sowie geschützt werden.

Wilde Tiere und Menschen könnten sich an den Tieren vergreifen und ihnen schaden. Deshalb muss darauf geachtet werden die Voliere stabil zu bauen und ebenso ein Schloss an der Tür anzubringen.

Vor wilden Tieren können Sie den Käfig ebenso “immun” machen: die Voliere kann auf einer höheren Ebene angebracht werden, die den Käfig schwer erreichbar machen. Ebenso hilft es glatte rutschige Balken anzubringen, die die Tiere zum abrutschen bringen. Jedoch sollte es erst gar nicht zum herumschnüffeln der nächtlichen Tierbesucher kommen, da Vögel sehr schreckhaft und empfindlich sind. Um einen Schock oder Herzinfarkt zu vermeiden, lohnt es sich hier Lampen, die von der Voliere weg leuchten, mit einem Bewegungsmelder anzubringen. Dies schreckt wilde Tiere ab.

Im Winter muss das angrenzende Schutzhaus isoliert und gegebenenfalls beheizt sein. Ein gemauertes Haus ist ebenso tauglich wie eine Holzhütte. Beides muss jedoch warm sein.

Beleuchtung im Schutzhaus ist ebenso wichtig, jedoch sollte es dem Tageslicht gleichen und kein schädliches oder blendendes Licht sein.

Wie groß darf es denn sein?

Die Größe der Voliere ist nach der Größe des Tieres zu berechnen. Diese werden nach der Länge gemessen: vom Schnabel bis zur Schwanzspitze. Beachten Sie hierbei, desto kleiner der Vogel, desto mehr davon haben in einer Voliere Platz – jedoch so, dass sie auch fliegen können. Wenn Sie Vögel im Haus halten, sollten Sie mehrere Stunden am Tag Ausflug gewähren, wenn das “Vogelzimmer” auch sicher gemacht wurde.

Wollen Sie Papageien halten, verbrauchen diese dementsprechend mehr Platz , da diese wesentlich größer sind – variieren Sie mit weniger Vögeln oder einem größeren Gehege. Das wichtigste ist, dass Ihre Tiere sich wohl und frei fühlen.

Die Einrichtung

Folgendes darf in einer Vogelvoliere nicht fehlen:

  • Einstreu (Vogelsand, Maiseinstreu, Buchengranulat, Heu)
  • Keine schädlichen Materialien (Plastik, chemische Reinigungsmittel etc.)
  • Futter- und Trinknäpfe, sowie Knabberstäbchen
  • Äste und Schaukeln zum Landen und sitzen (in verschiedenen Höhen)
  • Badewanne (Napf mit etwas Wasser, nicht in der Nähe vom Futter)
  • Spielzeug (Glöckchen, Leitern, Kletterringe etc.)

Käfig oder Voliere?

Ein Käfig ist ein eher enger gehaltenes Domizil und nur mit ständigem freiem Ausflug kombinierbar. Das dauerhafte Halten im Außenbereich ist mit einem Käfig nicht möglich.

Eine Voliere bietet den Tieren viel mehr Platz: sie können sich besser bewegen und sind nicht eingesperrt wie in einem Gefängnis. Dennoch brauchen die Tiere auch hier freie Flüge. Die Voliere kann genau so gebaut werden, wie Sie es persönlich vorziehen.